FOI: Funktionelle Orthonomie und Integration


Die funktionelle Orthonomie und Integration FOI ist ein eigenständiges Therapiekonzept in der osteopathischen und manuellen Physiotherapie. Als eingetragenes "Kompetenzzentrum für FOI" bin ich geprüfte Therapeutin mit weitreichender Ausbildung und Anerkennung für die Zusatzversicherung. 

Die Methode ist schmerzfrei und durch den Grundsatz, den Menschen mit seinem Bewegungsapparat als Ganzes anzuschauen für mich die effektivste Methode, wenn es um die Behandlung von Menschen mit Wirbelsäulen- und Gelenkproblemen geht.

Die Ergänzung mit gezielten Übungen für Kraft und Beweglichkeit kann zur langfristigen Verbesserung oder gar zum Verschwinden der Probleme führen. 

Seit Januar 2020 wurde die FOI als eigenständiges Konzept innerhalb der Physiotherapie in den Methodenkatalog des EMR aufgenommen. Das heisst für dich, dass du bei entsprechender Deckung ohne ärztliche Verordnung deine Schmerzen im Rücken, deinem Knie etc. behandeln lassen kannst. Die Erfahrung seit Anfang Jahr zeigt, dass viele Versicherer (unter Anderem Swica, Concordia (Zusatz "Natura"), Rhenusana, ÖKK, Intras, Atupri, EGK, SUVA - keine abschliessende Aufzählung!) die Leistungen übernehmen würden, dies aber erst auf wiederholte Nachfrage tun. Hier hilft wohl vor allem Hartnäckigkeit seitens der Kunden, bis sich die Methode innerhalb des Systems bekannt gemacht hat.

 

Darum geht´s in der FOI

Die FOI geht davon aus, dass der Körper auf ein entstandenes Problem im Bewegungsapparat mit einem Kompensationsverhalten reagiert. Die praktische Erfahrung zeigt, dass sich diese Kompensationsmechanismen über den ganzen Körper verteilen, immer nach einem sich wiederholenden Muster.

Dabei können die Probleme ganz verschiedene Ursachen haben: Unfälle, Fehlbelastung und Überbelastung, schlechte Haltung, frühere Operationen, chronischer Stress und andere psychosomatische Ursachen etc.

Ganz einfach gesagt versucht sich der Körper aufgrund einer Fehlstellung an einem Ort mit Anpassungen über den ganzen Körper wieder ins Gleichgewicht zu kommen. So kann beispielsweise ein umgeknickter Fuss einen Beckenschiefstand und über Kompensationen bis oben zur Halswirbelsäule chronische Kopfschmerzen auslösen. Oder eine Blockade in der Lendenwirbelsäule löst Knieschmerzen aus. Nicht selten kommen Patientinnen zu mir, die bereits erfolglose Therapien hinter sich haben und ganz überrascht sind, dass ich bei der Behandlung ihres Schulterproblemes plötzlich ihr Zwerchfell (der grosse Atemmuskel zwischen Brust- und Bauchraum) behandle - und sie dann plötzlich ihren Arm besser heben können ohne dass ich den Arm selber schon behandelt habe! Für mich immer wieder ein "magischer Moment", an den ich mich ein kleines bisschen gewöhnt habe und mich doch immer wieder ziemlich freuen kann ;-) 

 

 

Für wen eignet sich die FOI?

Das Anwendungsgebiet für die FOI ist gross. Es beinhaltet die zahlreichen Probleme des Bewegungsapparates:

  • Akute Verletzungen
  • Arthrose / Zustand nach Gelenkersatz-Operation
  • Bandscheibenvorfall / akute Wirbelsäulenprobleme
  • Schleudertrauma akut und chronisch
  • Tennisellbogen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Beckenprobleme
  • Fersensporn / Achillessehnenprobleme
  • vegetative Dysbalance
  • ...

 

 

Wie sieht so eine Behandlung aus?

Grundsätzlich kannst du dir die FOI wie eine physiotherapeutische Behandlung vorstellen: Zuerst erfrage ich in der so genannten Anamnese, was dein konkretes Problem ist und welche Zusammenhänge bestehen. Da die FOI immer den ganzen Körper mit einbezieht, werde ich auch die Befundung mindestens vom Becken bis zum Kopf durchführen. Dabei suche ich vor allem nach Mustern, die dein Körper aufgrund der Fehlstatik entwickelt hat.

Mit oszillierenden Techniken wird die Spannung im Gelenk und umliegenden Gewebe reduziert. So werden Blockaden und Fehlstellungen sanft und absolut schmerzfrei behoben.

Wichtig: Für die Behandlung solltest du möglichst keine schmerzhemmenden Medikamente nehmen, damit du dich auf die Schmerzsignale deines Körpers verlassen kannst. Ausserdem planst du bitte nach der Behandlung noch einen 15-minütigen Spaziergang ein, damit dein Körper sich mit dieser äusserst gesunden Bewegungsform auf die veränderte Statik "einstimmen" kann. 

 

 

Für wen ist die FOI nicht geeignet?

Da die FOI schmerzfrei und nicht zwingend lokal behandeln muss, gibt es keine Kontraindikationen. Als geprüfte Therapeutin, die auch ohne ärztliche Überweisung behandeln darf, überweise ich dich jedoch zum Arzt, wenn ich dies als notwendig erachte.